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Gründungsgeschichte

Die Anfänge der Fürsorgetätigkeit der damaligen Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) gehen zurück bis ins 19. Jahrhundert. 

1897 stellten die Aktionäre auf Vorschlag des Verwaltungsrats CHF 400’000 zurück und schufen damit zwar einen Pensions- und Unterstützungsfonds, jedoch noch keine Pensionskasse. Der investierte Betrag blieb deshalb Eigentum der Bank und wuchs stetig.

1906 versuchte man, eine Versicherung zu gründen. Doch die CHF 1,5 Millionen Fondsvermögen reichten nicht aus, um für die damals 545 Mitarbeitenden das versicherungstechnisch erforderliche Deckungskapital zu schaffen.

Kurze Zeit später, im Jahr 1912, wurden Grundsätze für die Auszahlung von Alters -und Invalidenrenten festgelegt. Noch fehlte jedoch ein entscheidendes Merkmal einer Pensionskasse, die versicherungsmathematischen Grundlagen. Diese legen beispielsweise die Wahrscheinlichkeit fest, wie viele Personen während der Erwerbstätigkeit invalid werden, sterben oder in einem bestimmten Alter heiraten.

Im Oktober 1919 war es dann so weit, die Pensionskasse der SKA wurde mit 1’206 aktiven Versicherten gegründet. Diese konnten ihr bezogenes Jahresgehalt von bis zu CHF 10'000 versichern – im Vergleich zu damals bestehenden Pensionskassen ein hohes Lohnmaximum. Weitere Vorzüge waren die Mindestrenten bei Invalidität und Tod sowie die angegliederte Sparversicherung für Bankmitarbeitende, die aufgrund ihres Alters oder aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Pensionskasse aufgenommen werden konnten.

Von Beginn an war die Pensionskasse in fortschrittlicher Art konzipiert, und die Leistungen wurden zum Wohle des Bankpersonals eingeführt. Die Pensionskasse entwickelte sich positiv und vermochte ihre Leistungen bald zu erhöhen.

Zehn Jahre nach der Gründung, 1929, verfügte sie bereits über ein Vermögen von über CHF 20 Millionen, und die Renten an die 150 Pensionierten waren gesichert. Nach den guten Anfangsjahren folgte die Wirtschaftskrise der Dreissigerjahre, die einschneidende Massnahmen sowohl bei den aktiven Versicherten als auch bei den Rentenbezügern erforderte. So verkleinerten sich für fast 13 Jahre die Ansprüche und die Rentenhöhe, bis nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 ein Wirtschaftswachstum – verbunden mit höheren Lebenskosten und Löhnen – einsetzte. Wiederum erhöhten sich die Pensionskassenleistungen, und die zu bezahlenden Beiträge verbesserten sich zugunsten der Arbeitnehmenden. Die Pensionskasse ermöglichte den Bankmitarbeitenden, in den Ruhestand zu gehen, ohne bis ins hohe Alter zu arbeiten und schlussendlich die Hilfe der Familie oder der öffentlichen Armenpflege zu beanspruchen.

In der Zwischenzeit hat sich in der Pensionskasse einiges verändert: Die versicherten Lohnmaximalgrenzen sind massiv gestiegen, die Leistungen wurden an die aktuellen Lebenshaltungskosten nach oben angepasst, und weitere individuelle Leistungen, wie etwa Kapitalbezüge bei der Pensionierung oder Vorbezüge im Rahmen der Wohneigentumsförderung, sind heute selbst verständlich.

Unverändert gültig nach fast 100 Jahren Tätigkeit ist hin gegen der Gründungsgedanke, die Versicherten gegen die wirtschaftlichen Folgen im Alter, bei Invalidität oder Tod abzusichern.