Steuern

Sowohl der Bund als auch die Kantone erheben für den Vorbezug eine Jahressteuer. Sie entrichten die ganze Steuerschuld zum Zeitpunkt des Vorbezugs in einem Betrag an die Behörde Ihres Wohnsitzes, und zwar unabhängig von der Dauer Ihrer Steuerpflicht im entsprechenden Kanton. Der vorbezogene Betrag darf nicht zur Begleichung der Steuerschuld verwendet werden.

Steuerbemessung

Die Höhe der Steuer für den Vorbezug wird getrennt vom übrigen Einkommen berechnet. Sie hängt vom Steuerfuss Ihrer Wohngemeinde ab. Verlangen Sie vom Steueramt Ihres Wohnorts eine Steuerberechnung. Einige Steuerverwaltungen bieten Steuerrechner an, mit denen Sie den ungefähren Steuerbetrag ermitteln können.

Steuerrückerstattung

Haben Sie den Vorbezug ganz oder teilweise zurückbezahlt, erhalten Sie von der Pensionskasse eine Bescheinigung und einen aktuellen Versicherungsausweis. Mit der Rückzahlungsbescheinigung können Sie die beim Vorbezug geleisteten Steuern bei der zuständigen kantonalen Behörde zurückfordern. Stellen Sie dazu ein schriftliches Gesuch. Für die Rückerstattung gilt eine Frist von drei Jahren ab dem Zeitpunkt der Rückzahlung des Vorbezugs, danach erlischt Ihr Anspruch.

Vorbezug innert drei Jahren nach Einkauf

Gemäss Bundesgerichtsentscheid darf innerhalb von drei Jahren nach einem Einkauf in die Pensionskasse kein Kapitalbezug getätigt werden.  

Bei Nichteinhaltung dieser Frist wird Ihnen rückwirkend der steuerliche Vorteil des Einkaufs abgesprochen. Prüfen Sie deshalb bei einem Einkauf in die Pensionskasse und einem kurz darauffolgenden Kapitalbezug die steuerliche Abzugsfähigkeit des Einkaufs mit der Steuerbehörde, und lassen Sie sich die Abzugsfähigkeit schriftlich bestätigen.