WEF-VorbezugRückzahlung

Rückzahlung

Freiwillige Rückzahlung

Die durch den Vorbezug entstandene Vorsorgelücke können Sie durch Rückzahlungen freiwillig schliessen. Die Rückzahlung des gesamten Vorbezugs oder eine Teilrückzahlung von mindestens CHF 10'000 ist möglich. Diese Beträge gelten steuerlich nicht als Einkauf und werden deshalb nicht vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen.

Tätigen Sie oder Ihr Arbeitgeber Einzahlungen in die Pensionskasse, werden diese Gelder zur Rückzahlung des Vorbezugs verwendet.

Rückzahlungspflicht

Sind die Voraussetzungen für den Vorbezug nicht mehr gegeben, müssen Sie den vorbezogenen Betrag der Pensionskasse zurückzahlen. Das trifft in folgenden Fällen zu:

  • Sie verkaufen Ihr Wohneigentum. Die Rückzahlungspflicht beschränkt sich auf den ausstehenden Vorbezug, höchstens jedoch auf den Verkaufserlös.
  • Sie räumen jemandem an Ihrem Wohneigentum Rechte ein, die wirtschaftlich einer Veräusserung gleichkommen (z. B. Vermietung, Wohnrecht, Nutzniessungsrecht).
  • Sterben Sie und werden bei Ihrem Tod keine Vorsorgeleistungen gemäss BVG fällig (z. B. Ehegatten- oder Kinderrenten), so kann die Pensionskasse den Vorbezug von den Erben zurückverlangen.

Ausnahme von der Rückzahlungspflicht

Bei einer Rückzahlung gelten folgende Beschränkungen:

  • Die Rückzahlung beträgt mindestens CHF 10'000. Bei einem tieferen Vorbezug ist die Rückzahlung in einem Betrag vorzunehmen.
  • Eine Rückzahlung ist bis zum Zeitpunkt der Pensionierung möglich.
  • Nach Eintritt eines Invaliditäts- oder Todesfalls sind keine Rückzahlungen mehr zulässig.
  • Eine Rückzahlung ist bis zur Barauszahlung Ihrer Freizügigkeitsleistung bzw. bis zum Austritt aus der Pensionskasse möglich.