VorsorgeplanWohneigentum

Wohneigentum

Wenn Sie sich Ihren Traum von den eigenen vier Wänden mithilfe Ihrer Vorsorgegelder in der Pensionskasse erfüllen möchten, können Sie entweder einen Vorbezug im Rahmen der Wohneigentumsförderung (WEF-Vorbezug) tätigen oder Ihr Alterssparkapital beziehungsweise Ihre künftigen Vorsorgeleistungen verpfänden. 

Sie können sich entweder für eine dieser Möglichkeiten entscheiden oder auch beide kombinieren. Wägen Sie die Vor- und Nachteile gut ab und ziehen Sie in Ihre Überlegungen auch die Steuerfolgen mit ein.

Ein WEF-Vorbezug oder eine Verpfändung sind zulässig bei:

  • Erwerb und Bau von Wohneigentum
  • Wertvermehrenden Investitionen am Wohneigentum
  • Amortisation von Hypothekardarlehen
  • Erwerb von Anteilscheinen von Wohnbaugenossenschaften oder ähnlichen Beteiligungen

Voraussetzung für den Vorbezug und die Verpfändung von Pensionskassenguthaben ist der Eigenbedarf. Dieser ist gegeben, wenn Sie das Wohneigentum selbst an Ihrem Wohnort oder an Ihrem gewohnheits- oder regelmässigen Aufenthaltsort im In- oder Ausland nutzen.

Ein WEF-Vorbezug oder eine Verpfändung sind nicht zulässig bei:

  • Ferienwohnungen
  • Zweitwohnungen
  • Kauf von Bauland
  • Fahrnisbauten (z. B. Wohnwagen, Mobilheime usw.)
  • Finanzierung des gewöhnlichen Unterhalts von Wohneigentum (z. B. Reparaturen)
  • Bezahlung von Hypothekarzinsen
  • Bezahlung der durch den Vorbezug anfallenden Steuern
  • Bezahlung von Reservationsbeträgen

Grundsätzlich ist eine Vermietung des Eigenheims nicht zulässig. Ist die Nutzung des Wohneigentums beispielsweise aufgrund eines berufs- oder gesundheitsbedingten, befristeten Wegzugs vorübergehend nicht möglich, ist die Vermietung nach Rücksprache mit der Pensionskasse erlaubt.

Folgende Eigentumsverhältnisse sind für die Wohneigentumsförderung zugelassen:

  • Alleineigentum
  • Miteigentum (Stockwerkeigentum)
  • Gesamteigentum (mit dem Ehegatten)
  • Selbstständiges und dauerndes Baurecht