VorsorgeplanAustritt

Austritt

Beenden Sie das Arbeitsverhältnis, endet auch die Mitgliedschaft in der Pensionskasse. Für die Überweisung Ihrer Freizügigkeitsleistung ist massgebend, ob Sie sich nach dem Stellenwechsel einer neuen Vorsorgeeinrichtung anschliessen oder nicht.

Grundsätzlich überweist die Pensionskasse Ihre Freizügigkeitsleistung an die Vorsorgeeinrichtung Ihres neuen Arbeitgebers. Ihr Vorsorgeschutz der Pensionskasse für die Risiken Invalidität oder Tod besteht, bis Sie einer neuen Vorsorgeeinrichtung angeschlossen sind, erlischt jedoch spätestens einen Monat nach Austritt aus der Pensionskasse.

Treten Sie keine neue Arbeitsstelle an, muss der Vorsorgeschutz erhalten bleiben. Deshalb überweisen wir Ihre Freizügigkeitsleistung gemäss Ihren Angaben entweder auf ein gesperrtes Freizügigkeitskonto bei einer Bank oder auf eine zweckgebundene Freizügigkeitspolice bei einer Versicherung. Erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt erneut eine Aufnahme in eine Pensionskasse, müssen Sie laut dem Freizügigkeitsgesetz sämtliche Guthaben auf Freizügigkeitskonten und/oder Freizügigkeitspolicen in die neue Vorsorgeeinrichtung einbringen.

Verwendung der Austrittsleistung

Bezug der Freizügigkeitsleistung

Treten Sie während Ihrer Erwerbsphase in keine neue Vorsorgeeinrichtung ein, bleibt Ihre bis dahin angesparte Freizügigkeitsleistung zweckgebunden und der Bezug ist frühestens fünf Jahre vor und spätestens fünf Jahre nach Erreichen des ordentlichen AHV-Pensionierungsalters von derzeit 64 Jahren bei Frauen und 65 Jahren bei Männern möglich.

Vorsorgegelder auf Freizügigkeitskonten oder -policen können in folgenden gesetzlich definierten Fällen vor Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters bezogen werden:

  • Sie tätigen einen Vorbezug im Rahmen der Wohneigentumsförderung.
  • Sie amortisieren die Hypothek Ihres selbst genutzten Wohneigentums.
  • Sie nehmen eine selbstständige Erwerbstätigkeit auf.
  • Sie tätigen als selbstständig Erwerbender eine betriebliche Investition.
  • Sie verlassen die Schweiz endgültig.
  • Sie beziehen eine volle Invalidenrente der eidgenössischen Invalidenversicherung (IV).
  • Sie sterben.

Barauszahlung

In wenigen gesetzlich definierten Fällen ist eine Barauszahlung der Freizügigkeitsleistung möglich. Sie bedarf der schriftlichen Zustimmung des Ehepartners beziehungsweise des eingetragenen Partners mittels beglaubigter Unterschrift.

Sie können eine Barauszahlung beantragen, wenn Sie sich selbstständig machen oder die Schweiz endgültig verlassen. Wandern Sie in einen Mitgliedstaat der EU/EFTA aus, ist die Barauszahlung eingeschränkt.

Den überobligatorischen Teil der Freizügigkeitsleistung können Sie bar beziehen, der Bezug des obligatorischen Teils der Freizügigkeitsleistung ist nicht möglich, sofern Sie im EU-/EFTA-Mitgliedstaat der obligatorischen staatlichen Versicherung für Alter, Invalidität und Hinterlassenenleistungen unterstehen. Für deren Abklärung wenden Sie sich bitte an den Sicherheitsfonds BVG. Unter www.sfbvg.ch finden Sie zudem die entsprechenden Antragsformulare zur Abklärung der Versicherungspflicht.

Wandern Sie in ein Land ausserhalb der EU/EFTA aus, ist der Bezug der gesamten Freizügigkeitsleistung möglich.

Ablauf Austrittsverfahren

Wenn Sie das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber beziehungsweise mit einer Tochtergesellschaft der Credit Suisse beenden, werden wir automatisch von der zuständigen Personalabteilung informiert.

Sie erhalten 11/2 Monate vor Ihrem Austritt aus der Pensionskasse ein Formular. Dieses ergänzen Sie bitte mit den notwendigen Angaben für die Überweisung der Freizügigkeitsleistung und retournieren es uns bis spätestens Anfang des Monats, in dem Ihr Arbeitsvertrag abläuft. Unterbleibt eine Mitteilung Ihrerseits, wohin wir Ihre Freizügigkeitsleistung überweisen sollen, transferieren wir das Guthaben auf ein Freizügigkeitskonto bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG.