AltersleistungenPensionierung

Pensionierung

Planen Sie Ihre Pensionierung frühzeitig und nutzen Sie den vorhandenen Gestaltungsspielraum.

Die Pensionskasse bietet Ihnen die Flexibilität, zwischen 58 und 70 Jahren in Pension zu gehen.

Eine Teilpensionierung mit einer entsprechenden Reduktion des Beschäftigungsgrads ist möglich. Dabei gilt:

  • Eine Teilpensionierung ist ab vollendetem 58. Altersjahr möglich.
  • Der Beschäftigungsgrad muss um mindestens 20% eines vollen Pensums reduziert werden.
  • Die verbleibende Tätigkeit nach der Teilpensionierung beträgt mindestens 20% eines vollen Pensums.
  • Die Pensionierung kann in einem bzw. in höchstens drei Schritten erfolgen, wobei der dritte Teilpensionierungsschritt immer einer Vollpensionierung entspricht.

Planung

Befassen Sie sich frühzeitig mit Ihrer Pensionierung und wägen Sie die Ihnen zustehenden Möglichkeiten genau ab. Mit ca. 50 Jahren ist ein guter Zeitpunkt, um sich konkreter mit der anstehenden Pensionierung zu befassen. So haben Sie noch einige Jahre Zeit, notwendige Anpassungen vorzunehmen und die Planung zu beeinflussen. Sie können beispielsweise gestaffelte Einkäufe in die Pensionskasse tätigen, um Ihre zukünftige Altersrente zu erhöhen, eine Teilpensionierung in Betracht ziehen oder die AHV-Rente vorbeziehen.

Aufrechterhaltung des Vorsorgeschutzes

Reduziert sich Ihr versicherter Basislohn nach Vollendung des 58. Altersjahrs beispielsweise aufgrund einer Beschäftigungsgradreduktion, können Sie auf Ihren Wunsch den versicherten Basislohn in der Pensionskasse im bisherigen Mass weiterversichern und dadurch den bisherigen Vorsorgeschutz aufrechterhalten. Dies ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Der Antrag an die Pensionskasse erfolgt spätestens auf den Zeitpunkt der Lohnreduktion.
  • Die Lohnreduktion darf maximal 50% betragen, wobei ein Beschäftigungsgrad von 50% des vollen Pensums nicht unterschritten werden darf.
  • Sie übernehmen Ihre Sparbeiträge sowie die Spar- und Risikobeiträge des Arbeitgebers vollumfänglich auf demjenigen Lohnanteil, der der Differenz zwischen dem versicherten Basislohn vor bzw. nach der Lohnreduktion entspricht.
  • Die Aufrechterhaltung des Vorsorgeschutzes ist bis längstens Alter 65 möglich.
  • Die Aufrechterhaltung des bisherigen Vorsorgeschutzes endet bei einer Teilpensionierung bzw. sobald Sie neben dem reduzierten versicherten Basislohn ein zusätzliches Erwerbseinkommen erzielen. Sie haben die Pensionskasse darüber in Kenntnis zu setzen.

Die Beitragsvariante und somit die Höhe Ihrer zu leistenden Sparbeiträge können Sie jeweils bis 1. Dezember in MyHR für das Folgejahr anpassen. Die Höhe der Arbeitgeberbeiträge ist vorgegeben und kann durch die Beitragswahl nicht beeinflusst werden.

Ausrichtung der Freizügigkeitsleistung nach Alter 58

Lösen Sie das Arbeitsverhältnis nach vollendetem 58. Altersjahr jedoch vor Alter 65 auf, haben Sie folgende zwei Möglichkeiten:

  • Sie gehen in Pension und beziehen eine Altersrente auf Lebenszeit.
  • Sie verlangen die Ausrichtung Ihres Alterssparkapitals.

Um Ihr Alterssparkapital beziehen zu können, müssen Sie entweder weiterhin überwiegend erwerbstätig oder beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) als arbeitslos gemeldet sein.